Aktuelles

Hier finden Sie Neuigkeiten und Reviews rund um die Augsburg-Hochzoller Eisenbahnfreunde

Modellbahnflohmarkt
25.11.2018

Im November findet wieder

unser beliebter

Modellbahnflohmarkt

im Bürgertreff Hochzoll statt.

Nähere Informationen unter "Termine"

Vorschau auf das Tagesfahrtenprogramm 2019
01.11.2018

Vorschau auf das Tagesfahrtenprogramm 2019 

Liebe Reiseteilnehmer,

nach den, dank Ihrer regen Teilnahme ausgesprochen erfolgreichen Fahrten des noch laufenden Jahres, werden wir diese Touren auch im kommenden Jahr fortsetzen, und deshalb einem wie auch  immer touristisch, kulturell oder historisch interessierten  Personenkreis folgende Fahrten anbieten:

 

Mai 2019:  

Coburg, Sonneberg und Lauscha, von der Residenzstadt zu den Thüringer Glasmachern

Schnelle Züge auf neuen Strecken ermöglichen uns nicht nur den ausgedehnten Besuch der ehemals sächsischen Residenzstadt samt der Veste Coburg, der Ehren- burg und dem Landestheater, sondern zusätzlich einen Abstecher nach Sonneberg zum Spielzeugmuseum oder auch weit hinein in den Thüringer Wald bis zur Glasbläserstadt Lauscha bzw. zum Museumsbergwerk im Steinachtal.

 

Juni 2019:

Die Sommernachtsfahrt mit der Museumsbahn zum Thüringer Meer

Über die älteste bayerische Fernbahn fahren wir zunächst nach Hof und weiter in das sächsische Vogtland, mit einem historischen DDR-Triebwagen durch das Wisentatal nach Schleiz und schließlich im Ikarus-Bus nach Saalburg, dem reizenden Städtchen an der Bleilochtalsperre. Im Fahrgastschiff oder per Pedes werden wir diese wunderschöne Region im „Grünen Herz Deutschlands“ erkunden, bevor wir am fast längsten Tag des Jahres zur genüsslichen Heimreise durch das Fichtelgebirge und das Pegnitztal nach Augsburg aufbrechen.  

 

Juli 2019: 

Bayerwald, Böhmerwald und Ilztalbahn, mit Zug und Bus über den Goldsteig

Diese außergewöhnliche Tour führt Sie in den tiefsten Böhmerwald, dorthin wo früher verwegene Männer ihre Schmugglerwaren über den Gebirgskamm gebracht hatten. Wir fahren mit der Bayerwaldbahn nach Bayrisch Eisenstein, im Bus weiter in das böhmische Wimperg und mit einer abenteuerlichen tschechischen Lokalbahn, die ihre k.& k. Vergangenheit nicht verleugnen kann durch tiefste Waldeinsamkeit nach Haidmühle. Zunächst im Bus und ab Waldmünchen mit dem Nostalgietriebwagen der Ilztalbahn-Museumsbahn fahren wir weiter nach Passau und nach diesem ausgedehnten „Waldabenteuer“ im Regionalzug zurück nach Augsburg.  

 

September 2019:

Mit Bahn und Bus zum „Wälderbähnle“ und in den Bregenzer Wald

Der Bregenzer Wald ist Ziel dieser Tagestour, mit der wir Sie, ganz nach Belieben, zum Wandern, zur Bergbahnfahrt, zum Museumsbesuch und natürlich zur Fahrt mit dem „Wälderbähnle“ einladen. Den Wanderern erschließt sich das wildromantische Engtal der Bregenzer Ach, wer die Aussicht über die herrliche Bergwelt genießen möchte sollte ab Bezau mit der Kabinenbahn auf das Sonderdach fahren und den Kunstliebhabern empfehlen wir den Besuch im Angelika Kauffmann Museum in Schwarzenberg. Zurück fahren wir allerdings alle gemeinsam im Schmalspur-Dampfzug und weiter im Bus über Krumbach und den Riedbergpass nach Augsburg.

 

Oktober 2019:   

Von Schorndorf nach Welzheim, Dampfzugabenteuer im Schwäbischen Wald

Die Tour führt uns zu einer der schönsten württembergischen Museumsbahn, der erst vor wenigen Jahren wieder aktivierten „Schwäbischen Waldbahn“. Gezogen von einer  „Bubikopflok“ und untergebracht in Wagons der Bauart „Donnerbüchse“  schnauft dieses Bähnchen steil bergauf durch die herbstlich verfärbten Regionen des Welzheimer Waldes. Ein großer Stadtpark, der Poetenpfad und zahlreiche Cafes und Gaststätten  im Zentrum des Limesstädtchens laden ein zum genüsslichen Bummel. Mit der Rückreise auf eher ungewöhnlichen Wegen durch das Brenztal und das Nördlinger Ries findet dieser Herbstausflug seinen krönenden Abschluss.   

 

Dezember 2019:  

Über die Karwendelbahn  zum Christkindlmarkt in Innsbruck

Der schönste Weg zu den Innsbrucker Christkindlmärkten führt bereits seit 100 Jahren über die gigantisch trassierte Karwendelbahn. Insbesondere im Winter ist allein schon die Fahrt durch die hochalpine Region ein beeindruckendes Erlebnis. Angekommen in der Alpenmetropole steht Ihnen der Vormittag zur freien Verfügung. Am Nachmittag besuchen wir gemeinsam, natürlich mit Anreise in der topmodernen Standseilbahn  den Christkindlmarkt  auf der Hungerburg. Hoch über der Stadt gelegen, bietet sich von hier aus ein herrlicher Blick auf die weihnachtlich geschmückte Altstadt. Festliche Adventstimmung, ganz ohne Jingle Bell-Getöse.

 

Die genaue Ausschreibung dieser Fahrten, Fahrplanangaben, Preise usw. erstellen wir jeweils etwa acht Wochen vor dem Reisetermin. Details dazu finden Sie auch unter der homepage  www. augsburg-hochzoller-eisenbahnfreunde.de.

Vormerkungen bzw. Anmeldungen bitte per E-Mail-Adresse oder telefonisch an:

Herbert Baumgärtner, Tel. 0821 66 71 59 oder

Brigitte Funk, Tel. 0821 66 53 98

Terminänderung für Fahrt im Dezember
30.03.2018

Wegen Terminüberschneidungen ändert sich der Termin für die Fahrt nach Salzburg im Dezember auf den 16.12.18

Wer steckt denn hinter den Augsburg - Hochzoller- Eisenbahnfreunden?
04.11.2017

Die Augsburg-Hochzoller Eisenbahnfreunde. Wer ist das eigentlich?

Sind das Leute, die nur Loks und Schienen kennen, die sich über die kleinsten Details eines Waggons ereifern können und fanatisch die Nieten der Fahrzeuge zählen oder steckt da eine andere Idee dahinter?

Im Juni 1976 traf sich eine Handvoll Eisenbahnfans (damals nur Männer) im Bahnhof Hochzoll. Eingeladen hatte der damalige Bahnhofvorstand von Hochzoll, der Gleichgesinnte suchte, die ihre Begeisterung für die Eisenbahn gerne mit anderen teilen wollten. Diese Gruppe plante, die Geschichte des Zugverkehrs in ihrer Region zu dokumentieren und zu pflegen. Es wurde beschlossen, sich einmal im Monat zu treffen, über die Bahn zu diskutieren oder Diavorträge zu zeigen und dazu viele andere einzuladen.

Eine Verpflichtung zur Teilnahme oder die Aufnahme in einen Verein sollte es nicht geben.

Nachdem schon zwei Jahre später der Zulauf zu diesen Abenden sehr groß und damit der Warteraum des Bahnhofs zu klein war, zog man in den Pfarrsaal Heilig Geist um.

Neben diesen Treffen veranstaltete die Gruppe auch Ausflüge mit der Bahn, später sogar mit Sonderzügen. Anlass war (leider) oft die geplante Stilllegung einer Strecke, die Einstellung des Betriebs mit Dampfloks vor Regelzügen, aber auch Sonderfahrten mit Museumsbahnen oder mit dem Gläsernen Zug oder eine sonstige bahnspezifische Besonderheit.

Diese Fahrten waren ein so großer Erfolg, dass das Haftpflichtrisiko für die Gruppe als Veranstalter zu groß wurde.

Deshalb wurde doch die Gründung eines eingetragenen Vereins und zugleich der Beitritt zum BDEF (Bundesverband deutscher Eisenbahnfreunde) beschlossen. In dieser  Mitgliedschaft im Verband  war eine Haftpflichtversicherung für die Fahrten enthalten. Als Gründungsdatum nahm man den 07.12.1985, an dem sich die erste Zugfahrt von Nürnberg nach Fürth zum 150sten Mal jährte.

Die monatlichen Treffen gibt es nach über 40 Jahren immer noch (inzwischen haben sich auch einige Frauen dazugesellt), wobei  zu den Diavorträgen nun auch Filmvorführungen und Beamerpräsentationen kommen, mit einem bunten Spektrum an Themen. Vorträge über Schienenfahrzeuge wechseln sich ab mit historischen Aufnahmen, Berichte über Sonderfahrten oder Reiseimpressionen auch aus fernsten Ländern, immer aber mit Bezug zum Rad-Schiene-System.

Auch die Ausflugsfahrten sind geblieben, wenn sich auch deren Art im Laufe der Jahre immer mal wieder gewandelt hat.

Das Schöne-Wochenend-Ticket hat ebenso seine Spuren hinterlassen wie das Bayernticket. Mammutfahrten mit Abfahrt 3.15 Uhr und Rückkehr tief in der Nacht, die  zu Zeiten der Grenzöffnung bis weit in die Neuen Bundesländer führten, sind allerdings Geschichte, wie auch die Fahrten mit mehreren hundert Mitreisenden im eigenen Sonderzug.

Geblieben sind die Tagesausflüge, meist mit Bayern- oder anderem Länderticket, ergänzt inzwischen durch eine jährliche Bahn-Busreise.

Die Ziele werden nach eisenbahntechnisch oder historisch besonders attraktiven Gebieten ausgewählt, gern auch mal mit Abstechern zu kulturell interessanten Orten gekoppelt oder einfach als Wanderung über stillgelegte Bahnstrecken durch wunderschöne Landschaften geführt.

Geblieben ist auch, dass die Zahl der Vereinsmitglieder klein ist und auch klein bleiben darf.

Ebenso, dass die Teilnahme an Veranstaltungen des Vereins zu keinen weiteren Verpflichtungen führt und auch  keine Vereinsmitgliedschaft als Voraussetzung hat.

Der Verein finanziert seine Vortragsabende über Spenden, die Tagesausflüge über eine knapp kalkulierte Teilnahmegebühr. Er finanziert sich nicht über Mitgliedsbeiträge oder irgendwelche Zuschüsse!

Wir möchten auch in Zukunft ein Forum bieten für Menschen, die der Eisenbahn und dem Rad-Schiene-System in ihren vielfältigen Facetten verbunden sind. Die sich über deren Möglichkeiten Gedanken machen und auch mal gerne ausprobieren wollen,  wie man ohne Auto einen gelungenen Tagesausflug durchführen kann.

Auch für neue Vortragende sind wir offen, jeder der einen Beitrag für unsere monatlichen Treffen vorbereiten und natürlich auch halten will, ist herzlich eingeladen, sich mit uns in Verbindung zu setzen. Es gibt viel zu viele noch ungezeigte Bilder, die für eine größere Öffentlichkeit interessant sind!

Auf jeden Fall freuen wir uns, wenn wir bei den monatlichen Treffen und bei unseren Ausflügen viele, gern auch neue, interessierte Teilnehmer begrüßen können!